Wohnwagen Tipps
Der individuell gestaltete Camper
Wer Fahrzeuge und das On-the-road-Feeling liebt, der träumt meistens auch den Traum vom eigenen Camper. Das eigene Stückchen Zuhause immer dabeizuhaben und dennoch die Freiheit der Straße in vollen Zügen zu genießen – das treibt den Liebhaber von Autos und Motorsport früher oder später dazu, sich ein Wohnmobil ganz nach den eigenen Wünschen auszubauen.
Sicher, es gibt tolle Wohnwagen, Camper und Wohnmobile mit allen erdenklichen Annehmlichkeiten zu kaufen. Doch für viele ist die Idee, den Innenraum des Reisemobils ganz nach den eigenen Vorstellungen einzurichten, am verlockendsten. Egal ob Neuwagen, oder Gebrauchtwagen, ob bereits als Wohnmobil genutzt oder noch mit Sitzbänken ausgestattet – wer Spaß am Autobasteln hat, sich mit Katalysator, Stoßdämpfer, Luftfilter und Co. auskennt und regelmäßig "on the road" geht, der sollte sich die Freude am ganz eigenen Wohnmobil gönnen.
Ein Stück Zuhause "on the road"
Vor allem diejenigen, die bereits über Camping-Erfahrung verfügen, haben meistens ganz genaue Vorstellungen davon, wie 'ihr' perfektes Reisefahrzeug ausgestattet sein soll. Die Schlafstelle, die Kochzeile, die Sitzecke, Dusche und WC sollen dem individuellen Bedarf entsprechen und sehen somit für das junge oder ältere Paar, für die Klein- oder Großfamilie oder beim Campingmobil, mit dem man als Clique regelmäßig zum Surfen fährt, unterschiedlich aus. Der Eigenausbau bietet also die Chance, alles Liebgewordenen mit auf die weite Reise zu nehmen. Das mag bei dem einen die extragroße Matratze sein, beim Gourmet der Herd mit Ceranfeld und das Gewürzregal, beim Kinoliebhaber der große Plasma-Fernseher, bei der kinderreichen Familie der große Tisch, an dem man gemeinsam spielt.
Ausbau in Eigenregie mit Bausätzen
Das handwerkliche Geschick bestimmt, ob man beim Ausbau des Mobils auf vorgefertigte Ausbauteile aus dem Handel zurückgreift oder Bett, Tisch, Regale und Arbeitsplatten selber zimmert. Die meisten Selbstausbauer greifen auf einen Mix aus beidem zurück. Dieses ist meistens die kostengünstigste Variante. Auch in speziellen Werkstätten kann man den Wagen entsprechend umrüsten lassen, was zwar durchdachte Lösungen verspricht, aber meistens deutlich teurer ist als der Umbau in Eigenregie. Um herauszufinden, was man möchte, schaut man sich Wohnmobile beim Händler an, recherchiert Bilder gelungener Inneneinrichtungen im Internet und wälzt Kataloge für Wohnmobilzubehör und spezielle Bausätze.
Autobastler, Händler und Camper fragen
Man sollte sich nicht scheuen, Händler, andere Bastler und Fachleute für solche Umbauten um Rat zu fragen. Mit Hilfe von Plänen und Skizzen plant man die Gestaltung des Fahrzeuginnenraumes. Bewährt hat es sich, den Ausbau Stück für Stück vorzunehmen. Also zuerst die Hauptelemente wie Kochzeile und Schlafstelle zu platzieren, und dann die Dusche, die Sitzgelegenheiten, die Wasser-, Energie- und Gasversorgung sowie Regale und Schränke in die Einrichtung zu integrieren.